Вербанов Евгений (verba77) wrote,
Вербанов Евгений
verba77

 Только что пришёл ответ из Германии.  Помещу здесь и пошлю по мейлу назад в Германию перевести. Ира как раз ушла за Катюхой в садик, она немного понимает по немецки, а мне не терпится узнать что там. Понял только 3.000 евро, а зачем? Не может же столько стоить операция.

U

NIVERSITATSKLINIKUM BONN

Anstalt des offentlichen Rechtes

Klinik und Poliklinik fur Epileptologie

Direktor: Prof. Dr. C. E. Elger, FRCP

Universitatsklinik fur Epileptologie, 53105 Bonn

Frau

Irina Verbanova

Evgenij Verbanov

Moldova Bendery

verba77@list.ru

53127 Bonn, 13. Mai 2008

Telefon: 49-(0)228-287-15727

Fax: 49-(0)228-287-14328

Internet: www.epileptologie-bonn.de

Sehr geehrte Familie Verbanov,

ich habe mir die Unterlagen der kleinen Olga Verbanova , geb. am 14.10.2004 angesehen. Aus

meiner Sicht bestehen hier viele Probleme. Die Krampfanfalle sind nur ein Teil des

Gesamtproblems. Das Kind scheint schwerstbehindert zu sein, so dass ich davon ausgehe, dass

entweder ein Gendefekt oder ein biochemisches Problem im Ganzen zugrunde liegt. Der fruhe

Beginn konnte auch fur ein Gendefekt im Sinne eines Dravetsyndroms sprechen. Medikamentos

ist sehr viel gemacht worden. Wenn man das Gen identifiziert, ein Dravetsyndrom verifiziert,

konnte man zum Beispiel das Medikament Stiripentol, was in Deutschland verfugbar ist,

einsetzen. Auch in Frankreich ist es verfugbar. Eine solche Genanalyse benotigt 20 ml Blut und

kostet uber 3.000 €, weil in dem ganzen Gen sehr aufwandig gesucht werden muss. Das ist das

sogenannte SCN1A-Gen, das aufwandig analysiert werden muss. Der Vorteil einer solchen

Analyse ware eine Diagnose und vielleicht noch eine Therapieopition durch Stiripentol. Etwas

anderes fallt mir dazu nicht ein. Bei der Vormedikation ist es eher unwahrscheinlich, dass

Medikamente hinsichtlich der Epilepsiekontrolle einen Durchbruch machen.

Das Kernspintomogramm hatte eine ausreichend gute Qualitat, ich sehe darauf keine

Veranderung, wobei man darauf hinweisen muss, dass vielleicht in zwei bis drei Jahren noch

einmal ein Kernspin vielleicht eine eindeutige Diagnose zulasst. Ich glaube allerdings bei dem

schweren Verlauf nicht, dass Missbildungen der Hirnrinde die Ursache der Epilepsie sind.

In der Hoffnung, Ihnen geholfen zu haben, verbleibe ich

mit hochachtungsvollem Gru.

Ihr

Professor Dr. C.E. Elger, FRCP

Direktor der

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